Das Dorf Aue findet sich bereits 1110 als „alia Godeshow“, die andere Gottesaue erstmals urkundlich erwähnt.
Es gehörte im Mittelalter und der frühen Neuzeit
zu den Landflächen der späteren Residenz Durlach.
Die Siedlung trug zunächst den althochdeutschen Namen „Houva“ (994), wurde dann als „daz dörfflin ouve by durlahe“ bekannt und erhielt 1635 seinen heutigen Namen Aue.
Seine Lage auf einem Dünenstreifen zwischen den Sumpfgebieten des Kinzig-Murgstromes mit seinen Sumpfwaldungen brachte auch einen andauernden Kampf um die Existenz mit sich.
Von den Kriegswirren des Dreißigjährigen Krieges und der nachfolgenden Feldzüge mit ihren harten Brandschatzungen voll getroffen, mussten sich zudem die Einwohner von Aue gegen Einengungen ihrer Rechte und Übergriffe seitens Durlach vielfach wehren, wie aus früheren Prozessakten bekundet wird.

Reichlich unklar ausgedrückt lautete ein seit alters abgeschlossener Vergleich, dass der neunzehnte Teil der Allmende der oberen Gemarkung Durlachs bis zum Leitgraben der Gemeinde Aue zustehe. Dieser Leitgraben zog vom Brunnenhaus „gleich hinterhalb des fürstlichen Schloßgartens“ an der heutigen Badener Straße entlang nach Westen (heute Breite Gasse) durch die Basler-Tor-Straße, von da links am alten Friedhof und hinter der Durlacher Festhalle vorbei, kreuzte die Amalienbad- und die Killisfeldstraße, um dann zwischen den „RaiherPlatz-Wiesen“ und den „Blotter-Wiesen“ sich in den Steinkanal zu ergießen, der parallel zur „Neuen Straße“ (heute: Karlsruher Allee) nach Karlsruhe lief.

Erst 1859 wurden die beiden Gemarkungen getrennt,
Aue wurde eine eigenständige Gemeinde.
Durch die industrielle Entwicklung und das Zusammenwachsen der Kleinstadt und des Dorfes wurden 1921 Durlach und Aue zunächst zusammengelegt.
Während des Nationalsozialismus wurde Durlach – samt Aue – 1938 zur Stadt Karlsruhe zwangseingemeindet.

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www.vonaue/index.htm
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